Gekaufte Gemüsebrühe selbst in BIO Qualität enthält häufig Glutamat und Hefeextrakt. Wer beides vermeiden will, der kann seine Gemüsebrühe selber machen. Dann wissen Sie genau, welche Zutaten darin verarbeitet sind. Dazu werden einfach Gemüse und Gewürze kleingeschnitten, püriert, im Backofen einige Stunden getrocknet. So können sie bis zu einem Jahr in Gläsern aufbewahrt werden.

Zubereitungszeit
20 Minuten + 4 Stunden im Backofen

Portionen
3 Gläser à 200 ml

Zutaten

Zubereitung:

Koriander, Fenchelsamen, Pfeffer und Piment in einer Gewürzmühle oder mit dem Mörser fein mahlen oder schroten.

Das Gemüse schälen, waschen und putzen und dann in grobe Stücke schneiden. Knoblauch schälen und mit etwas Salz mit dem Messer platt drücken. Thymian und Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen. Alles nach und nach in einem Mixer oder mit einem Stabmixer pürieren. Danach die Gewürzmischung und Salz unterrühren.

Backofen auf 100 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Püriertes Gemüse gleichmäßig auf dem Backpapier verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 4 Stunden trocknen lassen. Gelegentlich umrühren. Nach einer Stunde einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen, so dass der Backofen einen Spalt offen steht.

Anschließend die getrocknete Gemüsebrühe Paste in Einmach- oder Marmeladen-Gläser füllen und sofort mit Deckeln verschließen. Die geschlossenen Gläser nochmals im Backofen erwärmen, das konserviert. So ist die Gemüsebrühe im Kühlschrank bis zu 1 Jahr haltbar. Die Konsistenz der selber gemachten Gemüsebrühe ähnelt der einer festen Currypaste.

Verwendung: Bei Bedarf 1-2 EL Paste auf 1L Wasser aufkochen, ca. 5 Minuten ziehen lassen und dann weiterverwenden.