vegan - grüne Küche Im Blogbeitrag „Vegane Ernährung – mehr als nur ein Modetrend?“ haben wir, Annika und Jennifer, schon davon berichtet, dass wir zwei vegane Test-Wochen machen. Nun sind die ersten paar Tage rum und wir möchten von unseren Erfahrungen mit der grünen Küche berichten.

Vegan einkaufen

Los ging es mit unserem ersten veganen Einkauf – schließlich muss man sich erst einmal einen Grundstock an veganen Produkten zulegen. Zuerst sind wir in den Drogeriemarkt gegangen, wo wir uns mit alternativen Lebensmitteln wie Agavendicksaft, veganen Brotaufstrichen und Quinoa eingedeckt haben. Was hier fehlt, sind gekühlte Produkte, also war unser nächstes Ziel der Bio-Supermarkt. Dort gibt es bekanntlich eine besonders große Auswahl an veganen Lebensmitteln. Es interessierten uns vor allem die Alternativen zu Milch, Joghurt & Co. sowie unterschiedliche Tofu-Sorten. Leider bemerkten wir sehr schnell die völlig abgehobenen Preise, die wir mit unserem Studierenden-Einkommen wohl kaum auf Dauer stemmen können. Deshalb schauten wir erst einmal im Supermarkt um die Ecke nach, ob wir die gewünschten Lebensmittel auch da bekommen – und wir waren ziemlich überrascht: Im Supermarkt gab es auch eine Auswahl an Tofu-Produkten und Milchersatz wie Hafer-, Mandel- oder Sojamilch. Außerdem veganen Aufschnitt, der Käse und Wurst nachempfunden war, sowie Sojajoghurt. All diese Nahrungsmittel waren weitaus günstiger als im Bio-Supermarkt.

Da die nicht-gekühlten Produkte im Drogeriemarkt am günstigsten sind, möchten wir diese in Zukunft dort einkaufen. Die übrigen Lebensmittel werden wir vom herkömmlichen Supermarkt beziehen. Für besonders ungewöhnliche Dinge wie gepoppten Amaranth muss man leider auf den Bio-Supermarkt zurückgreifen. Generell lohnt es sich auf jeden Fall, zuerst die Drogeriemärkte und einen gut sortierten Supermarkt nach veganen Produkten zu durchstöbern, bevor man sich teure Alternativen sucht.

Wie es uns in den ersten veganen Tagen ergangen ist

Wie schon zuvor erwartet, ist es uns nicht sonderlich schwer gefallen, uns auf die vegane Ernährung umzustellen. Das größte Problem ist nicht der Verzicht auf tierische Produkte, sondern immer auf den Inhalt der Dinge achten zu müssen, die wir essen wollen. Es gehört nun einfach dazu, im Supermarkt die Zutatenlisten auf den Verpackungen genau zu inspizieren. Außerdem müssen wir uns noch an das ein oder andere Ersatzprodukt gewöhnen.

Am Wochenende waren wir mit Freunden unterwegs und wollten spontan etwas essen gehen. Da wurden die Grenzen des Veganseins doch sehr schnell deutlich. Wir konnten nicht – wie zuvor – einfach in den nächsten Imbiss reinspringen, sondern mussten auf ein Restaurant zurückgreifen, das auch vegane Gerichte anbietet.

Wo bekommen wir Informationen zu veganer Lebensweise?

Wir sind vor Kurzem auf den kostenlosen Newsletter Veganstart von der Tierrechtsorganisation PETA gestoßen, der uns 30 Tage lang täglich mit Einsteiger-Informationen zum Vegansein versorgt. Hier gibt es neben vielen Rezepten auch hilfreiche Tipps und tägliche Motivation. Auf der Webseite der PETA haben wir außerdem eine Nährwerttabelle gefunden, nach der wir uns ein wenig richten.

Geholfen hat uns auch die Seite des Vegetarierbunds Deutschland, die ebenfalls eine Nährwerttabelle zur Verfügung stellt. Sie bietet ausführliche Hintergrundinformationen sowohl zur vegetarischen als auch zur veganen Ernährung.

Vegane Rezepte finden wir hauptsächlich auf den folgenden Seiten, die wir sehr empfehlen können:

Erkenntnisse nach den zwei veganen Testwochen

Anmerkung der Redaktion: Mittlerweile sind die beiden Testwochen vorbei. Annika und Jennifer sind um einige Erkenntnisse reicher und wollen sich auch zukünftig weitestgehend vegan ernähren. Aus Überzeugung. Lesen Sie mehr über die vegan Erfahrungen:

Vegan ist also durchaus einen Test wert. Wir hoffen, es inspiriert den ein oder anderen zu veganer Ernährungsweise.