Nun ist unsere Vegan Challenge seit einer Woche um. Wie wir schon beim letzten Mal angekündigt haben, wollen wir weiter größtenteils vegan leben. Das haben wir bisher auch schon ganz gut geschafft – bis auf ganz wenige Ausnahmen in der Mensa, aus Mangel an Alternativen.

Vegan wird ganz ganz schnell zur Routine

Nachdem wir einmal den Entschluss gefasst hatten, uns vegan zu ernähren, war es ganz einfach. Die nötige Motivation war ja schon da. Der Rest ergibt sich ganz von selbst.

Das heißt: Vegan oder nicht ist reine Willenssache!

frische Tomaten Beim Einkaufen müssen wir mittlerweile nicht mehr genau die Zutatenliste inspizieren, denn wir kennen die Produkte, die wir regelmäßig kaufen: Hauptsächlich Obst, Gemüse und Getreideprodukte wie Brot und Haferflocken, sowie sehr viele Nüsse und Trockenobst. Kein Hokuspokus also. Auch vegane Brotaufstriche stehen auf unserer Einkaufsliste. Die wenigen speziellen Produkte wie Hafer- oder Sojamilch, Tofu und Sojajoghurt kaufen wir selbst nur in geringen Mengen. Das alles bekommt man auch ohne Probleme im gut sortierten Supermarkt – also ändert sich im Alltag hinsichtlich des Einkaufs, und damit auch der Kosten der Ernährung, kaum etwas.

Was hat sich für uns geändert?

Durch das Vegan-Sein hat sich in uns ein größeres Bewusstsein für Ernährungsfragen entwickelt. Wir verzichten nicht nur auf tierische Produkte, sondern achten zusätzlich auch mehr darauf, was gesunde Ernährung bedeutet. Was Süßigkeiten betrifft, haben wir das Gefühl, dass unser Heißhunger eher gestillt ist als vor der Challenge. Wir gönnen uns gerne abends ein Stück Schokolade, aber dabei bleibt es dann meistens auch. Somit hat die Umstellung für uns einen positiven Einfluss auf die Gesundheit genommen.

Die Lebensmittelzubereitung ist in unserem Alltag mehr in den Fokus gerückt. Wir stecken viel Liebe in das Ausprobieren neuer Rezepte, die Zubereitung eigener Brotaufstriche & Co. und natürlich das Kosten unserer Kreationen. Wir sind davon überzeugt, dass es sinnvoll ist, dass Essen mehr in den Mittelpunkt rückt. Denn du bist, was du isst!

Was ist nochmal gut an der veganen Ernährung? 

#1 Umweltprobleme werden reduziert Veganer sparen in 30 Tagen so viel CO2 ein, wie rund vier Autos in einem ganzen Jahr produzieren. Sie verbrauchen zudem mit ihrer Lebensweise nur rund 7% des Wassers, das Menschen verbrauchen, die sich von Tieren und tierischen Produkten ernähren.
#2 Tiere müssen nicht leiden Abgesehen von der grausamen Haltung und Schlachtung der Zucht- und Masttiere bringt die konventionelle Lebensweise auch Tierversuche mit sich – etwa bei Kosmetikprodukten. Über die Folgen für Tiere klärt auch die aktuelle Doku „Unser täglich Tier“ auf.
#3 Welthunger nimmt ab Fleisch- und Milchprodukte sind Lebensmittelverschwender Nummer eins, denn wertvolles Getreide und Soja wird für die Tierfütterung verwendet statt den rund 1 Milliarde hungernden Menschen als Nahrung zur Verfügung zu stehen. Für die Erzeugung von nur 1 kg Fleisch sind je nach Tierart bis zu 16 kg pflanzlicher Nahrung notwendig!
#4 Gesunde Ernährung, die schmeckt Die Tierische Ernährung hängen nachweislich mit Herz-Kreislauf-Problemen, Diabetes und Übergewicht zusammen. Durch veganes Essen sinkt das Erkrankungs-Risiko drastisch. Und schmecken tut’s auch noch!

Unser veganes Dauerbrenner-Rezept: Guacamole

Guacamole

Guacamole ist für uns DER Brotaufstrich schlechthin. Sie eignet sich auch super als Rohkost-Dip oder als Aufstrich für gefüllte Wraps. Deshalb darf das Rezept dazu nicht fehlen.

Zutaten für unsere Guacamole:

  • 1 reife Avocado
  • 1/2 Tomate
  • 1/2 Paprika
  • 1 TL Zitronensaft 
  • (optional 1 Knoblauchzehe) 
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung der Avocadopaste

Die Avocado schälen und das Fruchtfleisch in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken oder pürieren. Zitronensaft hinzugeben und gut mischen. Tomate und Paprika fein würfeln und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optional kann noch eine fein gehackte Knoblauchzehe hinzugegeben werden.

Und? Wäre vegane Ernährung auch etwas für Sie?

Dann empfehlen wir Ihnen als Einstieg den Newsletter Veganstart, durch den Sie täglich mit Hintergrundinformationen, abwechslungsreichen Rezepten und Motivation versorgt werden. Außerdem gibt’s auf Utopia nett-witzige 10 Tipps, um ein bisschen veganer zu werden. Die animieren bestimmt. Viel Erfolg beim Ausprobieren! :)

Erkenntnisse nach den zwei veganen Testwochen

Anmerkung der Redaktion: Mittlerweile sind die beiden Testwochen vorbei. Annika und Jennifer sind um einige Erkenntnisse reicher und wollen sich auch zukünftig weitestgehend vegan ernähren. Aus Überzeugung. Lesen Sie mehr über ihre veganen Erfahrungen:

Vegan ist also durchaus einen Test wert. Wir hoffen, es inspiriert den ein oder anderen unter Ihnen zu einer veganer Ernährungsweise.